>bier. gegen Unheil.

>bier. gegen Unheil.

Na,na,na – wer erkennt das Thema anhand des Titels?! Ganz genau – es geht um den traditionellen Brauch des „Stärke antrinken“. Damit du heute Abend vor gesammelter Mannschaft den Schlaumeier spielen kannst, möchten wir dir ganz kurz die Herkunft des Brauches erklären:

Jedes Jahr aufs Neue, treffen sich die Männer (oder die, die es noch werden wollen) um sich ihre „Stärke“ für das neue Jahr anzutrinken. Dem Gebrauch nach, passiert dies traditionell am Vorabend des 06.01. Früher feierte man an diesem Tag das Neujahrsfest, welches in Franken immernoch Großneujahr, Hochneujahr oder “Öberschder” genannt wird.

Natürlich müssen wir Männer für ein gesamtes Jahr gestärkt sein und das geht nach Brauch nur dann, wenn wir pro Monat ein „Seidla“ vom Bock trinken. Warum? Diese Herausforderung ist aus dem vorchristlichen Brauchtum der zwölf Raunächte entstanden, der Zeit “zwischen den Jahren”, in der Geister und Dämonen ihr Unwesen treiben. Durch Lärm, Ausräuchern und mit “Stärk” sollten diese vertrieben werden.

Klar sollte aber auch jedem sein, dass „the day after“ gar nicht mal so „stark“ wird. Die bösen Geister und Dämonen fügen dir nämlich nach 12 Bockbier höllisches Leid im Haupte (Kopfschmerzen) zu und löschen einige deiner Gedanken des Vorabends durch böse Dämonenzauber einfach raus – oder das letzte Bier war schlecht, dass kann natürlich auch sein.