VSG lacht weiter von ganz Oben!

„Den Abstieg haben wir mit dem 3:0 Sieg jetzt wohl vermieden“, grinst Youngster Max Kessel über beide Ohren und symbolisiert nach Abpfiff die Leichtigkeit, die die VSG Coburg/Grub in dieser Saison auszeichnet. Die Mannschaft um Cheftrainer Milan Maric präsentierte sich beim Spitzenspiel in der heimischen Arena über weite Strecken in Topform. „Wir sind bei 90%“, meinte Topscorer Marcel Herrmann nach Ende des Spiels sichtlich glücklich über die Leistung des Teams. Die L.E. Volleys, deren Vizepräsident in der letzten Woche in einem offenen Brief über die finanzielle Schieflage des Vereins aus Sachsen berichtete, zeigte sich in vielen Spielsituationen zu ungeduldig. Obwohl die Stars der Leipziger Eugen Bakumoski (124-facher Deutscher Nationalspieler) und Kapitän Jan „Paule“ Günther immer wieder versuchten das eigene Team zu motivieren und anzutreiben, kamen die Gäste schlecht ins Spiel. Der Block der VSG konnte jeden Satz die ausgepackten Hämmer des Gegners entschärfen und wurde dann im Gegenangriff oft vom VSG-Hammer getroffen.

„Jeder ist seines Glückes Schmied“, heißt es in einer alten Volkweisheit und das Team geht in diesem Punkt durch eine gute Lehre bei Trainer Maric. Milan hat es wieder geschafft mit kluger Taktik, die Schwächen des Gegners zu offenbaren. Die Stars beim Gegner kamen in der Schmiede kaum zur kreativen Entfaltung und so sahen die Zuschauer viel Stückwerk bei Gegner. Die VSG hingegen spielte phasenweise wie aus einem Guß und zeigte, dass die Heimniederlage gegen Dachau nur ein Betriebsunfall war. „Das Team hat heute fast in allen Elementen eine sehr starke Leistung gezeigt, ich will keinen herausheben, denn Volleyball ist ein Teamsport und das „Team“ ist das was uns auszeichnet. Mit dem 3:0 haben wir unsere Tabellenführung behauptet und wollen diese zumindest bis Weihnachten nicht mehr hergeben! Wir haben gegen eine Top-Aufschlagsmannschaft gespielt und gewonnen, resümierte Trainer Milan Maric über den klaren 3:0-Erfolg über Mitkonkurrent L.E. Volley.