So ein Stress!

 

Wer kennt sie nicht, die Situation in der einem der Ausruf entfährt „So ein Stress!“

Vielleicht in der Schule, wenn man an den Berg Hausaufgaben denkt den man am Nachmittag vor sich hat und einem dann auch noch einfällt, dass man das Referat in Erdkunde schon am nächsten Tag halten muss.

Oder wenn die Eltern mal wieder total „stressen“ mit Zimmeraufräumen und mit Hund-Gassigehen und so weiter..

Im Alltag verwenden wir das Wort Stress also ziemlich häufig. Aber was steckt eigentlich dahinter? Was ist Stress? Wie entsteht er und wie wirkt er sich aus?

Stress ist die Reaktion, die der Körper zeigt wenn er mit hohen Anforderungen, denen er nicht ausweichen kann und die nicht leicht zu bewältigen sind, Angst oder Gefahr konfrontiert ist. Der Herzschlag beschleunigt sich, der Puls geht nach oben, der Blutdruck steigt und die Verdauung geht zurück. So kann der Körper innerhalb kürzester Zeit sehr viel Energie zur Verfügung stellen.

Man unterscheidet zwei Arten von Stress, den positiven (Eustress) und den negativen (Distress). Während der Erste meist gut für uns ist, da er den Körper belebt, ist der zweite, vor allem wenn man zu viel davon hat, schlecht und kann auf Dauer sogar krank machen.

Stressauslösende Faktoren (sogenannte Stressoren) können sein:

-Tod eines geliebten Menschen

-Hochzeit/Scheidung

-Rauchen

-Reizüberflutung

– Hitze/Kälte

– Krankheit

Ist man über einen längeren Zeitraum hinweg „gestresst“ so kann das schädlich sein. Unser Körper reagiert dann mit Aggressivität, Übelkeit, Muskelschwäche, Haarausfall, Schlafstörung, Schwächung des Immunsystems, etc.

Um dies zu vermeiden, kann man verschiedene Methoden anwenden, wie z.B. Autogenes Training oder Meditation. Auch ruhige Musik oder ein heißes Schaumbad können sich entspannend auswirken.

Gut zu wissen, übrigens:

– Frauen empfingen Stress intensiver und länger als Männer

– Katzen putzen sich bei Stress.

Also,lange Rede kurzer Sinn: Bleibt stets entspannt, und egal was kommt: lasst euch nicht stressen;)

Bildquelle: http://www.mynewsletterbuilder.com/ex/template_content_corner/ex114/images/stress.JPG

1 Kommentar

  1. Bankaifan 2739 days ago

    Hihi,

    das Problem mit dem Stress kennen sicherlich viele. Ich kenne es auch, vorallem wenn ich mal keine Lust habe irgendetwas zu machen jedoch trotzdem dazu gedrängt werde. Oder wenn ich genau weiß, dass ich gerade einer gefährlichen Situation nur knapp entgangen bin.

    Aber es ist wirklich wie ihr geschrieben habt, bei manchen Stress fühl ich mich angespornt und komm dann doch ganz gut in die „Gänge“ (z. B. Wenn ich verschlafen habe :)) oder auch Angst vor etwas habe. Aber dieser „Distress“ kann wirklich heftig sein. Wenn ich mal etwas verloren/verlegt habe, was mir wichtig ist bekomme ich meist Bauchschmerzen und kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Das Beste was ich da machen kann ist immer schlafen.

    Ich bin der Meinung, wenn man sich mit dem Faktor Stress einwenig beschäftigt, kann man ihn auch gut für sich selbst nutzen. Kleine Tricks wie z. B. die Uhr 5 Minuten vorstellen und dann merken, dass man sich beeilen muss.

    Wäre mal interessant zu hören, was die anderen G.Y.P-Mitglieder so für Erfahrungen mit Stress haben 😀

    Gruß

    Daniel

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