>Schulsport: Außen hui, innen pfui!

>Schulsport: Außen hui, innen pfui!

Das Projekt – Seminar „Sportmanagement“ gibt es an unserer Schule, dem Gymnasium Casimirianum, seit Februar 2013. Wir sind derzeit fünfzehn Schüler, die sich mit diesem Projekt befassen. Ach ja, Sportmanagement mag im ersten Moment etwas komisch klingen, deshalb wollen wir euch im Folgenden erzählen, was das überhaupt ist:

 Eine Gruppe Schüler – wir nennen uns jetzt mal P-Seminar – haben uns ganz einfach vorgenommen, den teils miserablen Zustand unserer Sporthalle zu verbessern und den Bestand an Sportgeräten aufzustocken. Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass besonders im Schulsport die Geräte und die Ausstattung ziemlich hohen Belastungen ausgesetzt sind. Deshalb nutzen sich unter anderem die Bälle schnell ab und man verliert schnell den Spaß am Kicken, Dribbeln und Werfen. Von schiefen Schränken und Regalen, über löchrige Turnmatten bis hin zu einer Vielzahl an kaputten Bällen, gilt es also, die Turnhalle zu verbessern, damit der Schulsport wieder Spaß machen kann- uns Schülern aber auch den Lehrern. Die Halle und den Schulsport dadurch sicherer zu machen ist uns am Wichtigsten, denn welcher Schüler will schon mit einem alten, steinharten Ball spielen und dabei Angst haben müssen, seine Mitschüler zu verletzen?

Und wie machen wir das?

Um es auf den Punkt zu bringen: wir brauchen Geld – und das muss irgendwie organisiert werden. (Ein Banküberfall wäre eine Möglichkeit, sicher aber nicht die Beste. Also auf die ehrliche, konventionelle Art:D) Dafür müssen wir viele Aktivitäten organisieren bei denen wir Geld verdienen und viele Menschen und Unternehmen aus der Region für unser Projekt begeistern.

Hier ist die Zusammenarbeit – das Teamwork – der ganzen Gruppe besonders wichtig. Deshalb haben wir uns in kleine Gruppen eingeteilt, die verschiedene Aufgaben eigenverantwortlich übernehmen.

So kümmert sich ein Teil des Seminars um die Öffentlichkeitsarbeit, während ein anderer immer einen Blick auf die Finanzen wirft. Unsere Hauptaufgabe ist es vor allem neue Sponsoren zu begeistern oder auch auf verschiedenen Veranstaltungen Aktionen zum Sammeln von Geldern durchzuführen.

In regelmäßigen Treffen mit unserem Projektleiter, der gleichzeitig auch einer der Sportlehrer an unserer Schule ist, werden anschließend die Fortschritte zusammengengefasst und ausgewertet.

Am Ende des Projekts hoffen wir natürlich, dass unsere Bemühungen auch Früchte tragen werden! Aber das Beste an diesem Projekt ist, dass wir etwas fürs spätere Leben lernen und daran auch noch richtig Spaß haben – so soll es sein!

Kira, 10.01.2014