Nennt mich Eventmanager!

Nennt mich Eventmanager!

Stellen wir uns vor, wir gehen zu einem Konzert. Am Einlass warten wir Stunden bis wir endlich mal drin sind. Haben wir es geschafft, an den überfreundlichen Securitys vorbei zu kommen, erwartet uns die nächste freudige Erkenntnis: Jacke abgeben – Fehlanzeige! Die Mitarbeiter am Getränkeausschank sind auch schon mit der Gesamtsituation unzufrieden… also, wer zur Hölle hat das hier alles geplant?! Tja, mit genau dieser Frage werden sich die Mädels und Jungs des P-Seminars vom Albertinum Coburg in nächster Zeit näher beschäftigen dürfen. Denn im Rahmen des Abiturs ist das Thema Konzertmanagement ein Bestandteil ihrer Prüfung! Welche Location ist geeignet? Welche rechtlichen Bedingungen kommen auf mich zu? Was kostet der Spaß? Das sind nur ein Paar der vielen Fragen, welche in den einzelnen Aufgabenbereiche des Seminars beantwortet werden müssen. Wir von GYP unterstützen sie natürlich dabei. Heute haben wir zwei Jungs vom Aufgabenbereich PR-Management eingeladen, um Ihnen eine kleine Überraschung mitzuteilen. Die Überraschung: Jürgen von unserer Werbeagentur wird Ihnen bei der Umsetzung vom Logodesign, Werbekonzepten und Internetauftritt profesionell unter die Arme greifen! Wir finden das ganze Ding richtig cool und halten euch selbstverständlich Up-To-Date!

Hier ein kurzer Talk der beiden Jungs, Elias und Wendelin, mit unserem GYP-Redakteur Marcel!

Marcel GYP: Erzählt doch mal … P-Seminar, was ist das?

Elias: Naja, eigentlich steht ja das P für Pflicht … also Pflicht-Seminar! Aaaaber … nein Scherz. Wir sind Schüler vom Albertinum Gymnasium in Coburg und versuchen uns gerade am Abitur. Ein Bestandteil davon ist das P-Seminar.

Wendelin: Ja, genau! Hier gibt es verschiedene Themenrichtungen, die man wählen kann und wir haben uns für die Richtung Musik entschieden. Also ein halbes Jahr Eventmanager „spielen“!

Das P steht übrigens für Praxis.

Marcel GYP: Kommt dann eure Themenauswahl aus dem Nichts? Oder seid ihr selbst musikalisch unterwegs?

Elias: Auf jeden Fall! Ich spiel‘ Gitarre in 4 Bands.

Marcel GYP: Oh cool! Gitarre hört sich immer so nach Rock an, oder?

Elias: … neee! Überhaupt nicht! Die Musikrichtungen der Bands sind total unterschiedlich. Von Jazz, Rock, Funk & Soul bis Irish Folk!

Marcel GYP: Respekt … und du Wendelin?

Wendelin: Ich bin Pianist.

Marcel GYP: Hmm, Pianist?! Spielst du dann den ganzen Tag Ludwig van Beethoven oder macht man auch mal mit Rammstein eine Ausnahme?

Wendelin: Könnte man … ja, aber ich hab‘ mich voll und ganz der klassichen Musik hingegeben. Ganz nach dem Motto: Musik an, Kopf aus!

Marcel GYP: Soso, dann seid ihr begeisterte Musiker! Stimmt das dann mit „Musiker erlangen leichter die Herzen der Frauen“?

Elias: Hehe, ein Zauberer verrät nie seine Tricks!

Wendelin: Was für eine Frage!?

Marcel GYP: Okay, dann wäre das ja geklärt 🙂 Zurück zum Thema: Ihr selbst habt euch im P(raxis)-Seminar für´s PR-Management entschieden. Wie kam´s dazu?

-> PR-Management kurz erklärt: Public-Relations = Öffentlichkeitsarbeit.

Ein PR-Manager kümmert sich um die gesamte Kommunikation nach außen -> Werbung im Radio, Anzeigen in der Zeitung, Plakatentwürfe, Flyerdesigns, usw. aber auch die Prozesse, die im Background ablaufen: Pressearbeit, Marktforschung, Projektanalysen, usw.,spielen für ihn eine große Rolle.

Elias: Designen war eigentlich schon immer mein Ding. Aber immer nur für mich privat. Deshalb ist es einmal cool, das Ganze von einem Profi zu hören und natürlich zu sehen.

Wendelin: Soll ich ehrlich sein? Eigentlich hat es sich ja nur cool angehört. Aber jetzt wird mir das Thema immer sympathischer.!

Marcel GYP: Hauptsache „cool angehört“, schon klar 😀 Wie geht´s dann bei euch nach dem Abi weiter?

Elias: Naja, erstmal in nach Hamburg und dort als Sessionmusiker arbeiten!

Marcel GYP: Sessionmusiker?

Elias: Die Typen, die für große Singlemusiker ihre Backgroundmusik aufnehmen.

Wendelin: … joa, also erstmal bleib‘ ich auf jeden Fall dem Klavier treu. Aber ansonsten möcht‘ ich mich total anders orientieren. So was Richtung Literatur studieren…!

Marcel GYP: Oha, da habt ihr ja ganz schön viel vor. Habt ihr noch ’ne Schlussmessage?

Elias: Klar! Wir machen das ganze Seminar natürlich nicht nur um unseren Notendurchschnitt zu drücken, sondern vor allem, um ein gutes Event zu liefern!

Wendelin:  Genau. Übrigens gibt es ja noch viel zu erzählen, aber lasst euch einfach überraschen!

Marcel GYP: Danke euch und eine stressfreie Planungsphase! Cheers.