die Klang-Fabrikanten: Klavierbauer

So wirst Du Klavierbauer

Ein Beruf, der Geschick, Sorgfalt und Fingerspitzen-Gefühl erfordert. Denn Klaviere und Flügel sind äußerst komplexe Instrumente, bei denen jeder fehlerhafte Arbeitsschritt später hörbar ist.

Duale Ausbildung für Wenige

Nur knapp 40 junge Leute lassen sich pro Jahr in Deutschland zum Klavierbauer ausbilden. Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung. Sie findet meistens in einem größeren Betrieb wie Bechstein statt oder in der einzigen deutschen Berufsschule für Klavierbauer, der Oskar-Walcker-Schule in Ludwigsburg. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es noch einige dutzend Manufakturen und Werkstätten gibt.

Ohne Handarbeit geht nichts

Klavierbauer ist ein anspruchsvoller handwerklicher Beruf. Klaviere und Flügel bestehen aus vielen kompliziert miteinander verbundenen Einzelteilen. Für die meisten Produktionsschritte kann man sich deshalb nicht auf Maschinen verlassen, sondern muss mit Händen und Werkzeug arbeiten. Ohne entsprechendes handwerkliches Interesse, Geschick und Talent wird man den Beruf kaum ausüben können.

Qualität durch Übung und Erfahrung

Die Auszubildenden lernen, wie sie aus Hölzern, Metallen und Filzen die Teile von Klavier und Flügel herstellen und zusammenbauen. Außerdem steht das Regulieren und Stimmen auf dem Lehrplan, das für den richtigen Klang sorgt. Gerade für diese Arbeit kann die Ausbildung nur Grundlagen liefern: Um die Instrumente perfekt klingen zu lassen, sind ein geschultes Gehör und jahrelange Berufs-Erfahrung nötig.

Mehr und detailiertere Infos unter:

Bund deutscher Klavierbauer: www.bdk-piano.de | Arbeitsagentur: www.arbeitsagentur.de