Bayern wieder Spitze, Club auf Nichtabstiegsplatz! Buli 26. Spieltag

Mit zwei Siegen unserer Bayerischen Mannschaften stehen die Zeichen auf erfolgreiche Wochen des Endspurts. Erschreckende Jagdszenen ereigneten sich in Berlin, als Fans, die diese Bezeichnung nicht verdienen, nach dem Schlusspfiff über Zäune und Absperrungen kletterten und den Platz verwüsteten.

Hertha BSC Berlin           –              1. FC Nürnberg                                1:2

Am Samstag um 15.30 Uhr stand wohl das wichtigste Saisonspiel für die Clubberer an.  Mit einem Sieg könnte ein sicheres Polster von neun Punkten auf das Tabellenschlusslicht Hertha BSC Berlin gelegt werden. Bei einer Niederlage würde es bei gleichzeitigen Siegen von Hannover und Freiburg wieder eng werden mit dem Ziel die Klasse zu halten. Berlin kam besser ins Spiel und so musste Maroh in höchster Not nach einem Schuss von Gekas für den geschlagenen Schäfer auf der Linie klären. In der 16. Minute traf ebenfalls der Grieche Gekas den Pfosten. Im Dritten Versuch staubte Gekas einen Schuss von Cicero ab, den Raphael Schäfer nicht festhalten konnte.  Die Berliner spielten den 1. FC Nürnberg phasenweise ganz schön an die Wand.  Einzig und allein Raphael Schäfer verdankten die Franken einen Rückstand von nur einem Tor zum Halbzeittee.

Nach einer anscheinend überzeugenden Halbzeitansprache von Dieter Hecking drehten sich die Kräfteverhältnisse. Nach einer Ecke, getreten von Marcel Risse, köpfte Albert Bunjaku den viel umjubelten Ausgleich. Es war der zwölfte Saisontreffer für den besten Stürmer des  Clubs. Beinahe hätte er einen Doppelpack erzielt, aber der Pfosten stand im Weg. Die Berliner hatten sich schon auf ein Unentschieden eingestellt, da reichte ein Pass um die weit aufgerückte Abwehr zu überlisten. Ilkay Gündogan konnte auf den mitgelaufenen Charisteas passen und so Keeper Drobny überlisten. Wütende Hooligans der Berliner kletterten nach Abpfiff über die Absperrungen und verwüsteten Spielerbänke und Werbebanden auf dem Spielfeld. Es dauerte fünf Minuten bis Polizisten die Übeltäter wieder in die Fankurve zurückdrängen konnten. Da der Deutsche Fußballbund (DFB) nach solchen Vergehen Strafen ausspricht, ist von Geldstrafen angefangen, bis zu Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit nun alles möglich.

FC Bayern München      –              FC Freiburg        2:1

Lange Zeit tat sich der Rekordmeister gegen den Gast aus Freiburg schwer. Bis weit in die zweite Halbzeit mussten die Fans in der Allianz Arena zittern, bis der Sieg perfekt war. Bereits in den ersten Minuten kamen die Münchner durch Ivica Olic zu einer ersten Chance, aber der glänzend aufgelegte Simon Pouplin konnte durch eine schnelle Reaktion parieren. Die Pfeife blieb stumm als der Freiburger Keeper zwar den Ball berührte aber in der Folge Miroslav Klose umstieß. Eine knifflige Situation, welche mit Abstoß und nicht wie viele Fans in der Allianz Arena forderten, vom Tor der Breisgauer, fortgesetzt wurde. Zu Beginn auf Nummer sicher gehend wurden die Gäste aufgrund vieler freier Räume frecher und gingen durch einen strammen Schuss durch Makiadi in Führung. Arjen Robben in der ersten Halbzeit teilweise von drei Freiburgern gedeckt, blieb blass. Die Kreativität fehlte, da Bastian Schweinsteiger und Frank Ribéry verletzungsbedingt pausieren mussten. Holger Badstuber, van Buyten und David Alaba waren in der Abwehr viel zu weit weg von ihren Gegenspielern und hatten nicht ihren besten Tag.

In der 60. Minute hämmerte Arjen Robben einen Freistoß mit 116 Stundenkilometern in die Maschen. Ein Handspiel eines Freiburgers ging der Standardsituation voraus. Nun gerieten die Freiburger immer mehr in Gefahr und stießen nur noch selten in die Hälfte der Bayern vor. Der agile Müller wurde kurz vor Schluss im Strafraum unsanft von Banovic gefoult. Robben machte seinen Doppelpack im anschließenden Strafstoß perfekt. Wenn auch glücklich, gewannen die Münchner das Spiel und schossen Freiburg noch tiefer in den Abstiegskampf. Nächstes Wochenende müssen die Münchner nach Frankfurt, um die Tabellenführung aufs Neue verteidigen.

Hannover 96     –              Eintracht Frankfurt         2:1

Beflügelt durch den Sieg am letzten Spieltag kamen die 96er in den ersten 15 Minuten durch Chancen von Koné, Schulz und Haggui besser ins Spiel. Die beste Chance für die Frankfurter hatte der Türke Altintop aber sein Volleyschuss strich über die Querlatte. Leon Andreasen schoss in der in der Folge nach einem sehenswerten Angriff zum 1:0 ein. Oka Nikolov im Tor der Frankfurter war machtlos. Hamit Altintop, bester Frankfurter, erzielte nach einer Flanke den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer. Schulz und Durica behinderten sich gegenseitig und gewährten dadurch dem Frankfurter Stürmer den nötigen Meter Vorsprung. Aufgrund eines unnötigen Handspiels sah Selim Teber kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit die Gelb – Rote Karte. Für eine Halbstunde spielte Frankfurt in Unterzahl. Die dadurch entstandenen Freiräume nutzte Sergio Pinto in der 57. Minute zweiten Treffer für die Hannoveraner. Die Schlussoffensive wurde glücklich überstanden, da Florian Fromlowitz einige Schüsse in höchster Not entschärfen konnte. Eine Randnotiz blieb der Platzverweis von Mike Franz wegen wiederholtem Foulspiel. Er fehlt am nächsten Spieltag genauso wie Selim Teber.

FC Schalke 04    –              VfB Stuttgart     2:1

Trainer Christian Gross hatte seine Mannschaft besser auf das Spiel eingestimmt, denn Hleb, Kuzmanovic und Pogrebnyak scheiterten gleich zu Beginn am starken Neuer. Die Chancenverwertung der Schwaben blieb jedoch mangelhaft.  Schalke 04 tat in der ersten Halbzeit nur das nötigste  und beschränkte sich auf Konter. Kevin Kuranyi zirkelte seinen Drehschuss von halblinks um den langen Pfosten.

Zur Pause wechselte Felix Magath seine Joker Edu und Alexander Baumjohann ein.  Der erste Ballkontakt des Wintertransfers  Edu war auch gleichzeitig der zum 1:0. Das Abstaubertor sollte Schalke eigentlich die Ruhe für den Heimsieg geben, aber Serdar Tasci glich wenige Minuten später aus. Einen lang gezogenen  Freistoß konnte der Nationalspieler einnicken. Da die Abwehrreihen in der Folge nicht mehr so sicher standen wie zu Beginn, entstanden beste Möglichkeiten, welche allerdings ungenutzt blieben. Nach einem Freistoß versagte die Abseitsfalle des VfB Stuttgart. So hatte Heiko Westermann alle Zeit der Welt links auf Kevin Kuranyi zu passen, welcher den 2:1 Sieg für Schalke perfekt machte.

Der Spieltag im Überblick:

FC Schalke 04 VfB Stuttgart 2:1
Hertha BSC Berlin 1.FC Nürnberg 1:2
FC Bayern München FC Freiburg 2:1
VfL Bochum Borussia Dortmund 1:4
Mainz 05 1.FC Köln 1:0
Hannover 96 Eintracht Frankfurt 2:1
M´gladbach Wolfsburg 0:4
Bayer Leverkusen Hamburger SV
1899 Hoffenheim Werder Bremen 0:1

Den Spieltag sah für den G.Y.P Club Christoph

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